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hhpberlin als patriarchale Organisation

Updated: Jun 27, 2020



Lange Zeit war hhpberlin ein typisches Ingenieurbüro. Eine kleine Firma, ganz klassisch als Linienorganisation strukturiert.


Dieses erprobte Modell wurde aber schon früh nicht mehr den Herausforderungen der hhpberlin gerecht. Die Ingenieure müssen die komplexen Brandschutzvorgaben erfüllen und Architekten wie Bauherren zufriedenstellen. Oft sind kreative Lösungen notwendig, um alle Beteiligten zufrieden stellen zu können. Diese erfordern Spezialwissen und Erfahrung. Wertvolles Wissen über bisherige Projekte oder etwa neuartige Materialen geht in der Linienorganisation verloren.


Aber nicht nur die Abhängigkeit von kreativen Lösungen sowie deren Übertragung auf andere Projekte stellten hhpberlin vor Herausforderungen. Entschieden wird oben hieß es lange. Im Alltag führt dies doch zu Reibungsverlusten und auf lange Sicht zu einem Flaschenhals. Eine Organisation kann nur solange wachsen, wie sie Ihre Mitglieder betreuen kann. Hat eine Organisation einen Patriarchen, ist ihr Wachstum begrenzt. Genau das war der Fall bei hhpberlin. Die Arbeit des Patriarchen ist begrenzt. Sie lässt sich nicht unendlich skalieren. Der Geschäftsführer kann nicht mehr als sieben Tage die Woche arbeiten, also kann auch die Organisation nicht weiter wachsen.

Dazu kommt noch ein Generationenproblem: Was ist, wenn die Gründerväter wegfallen? Was passiert dann mit der Organisation?

Auch diesem Problem begegnete hhpberlin mit der ersten Transformation zur Matrixorganisation

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